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By Herbert Spiegelberg (auth.), Karl Schuhmann (eds.)

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Schmalenbachs "Dynamische Bilanz" erlebte Ende des Jahres 1953 ihre eleven. Auf­ lage, und das obwohl - oder vielleicht gerade weil - es sich bei ihr um das wohl umstrittenste betriebswirtschaftliche Buch überhaupt handelt. Der Umfang der Kritik an diesem Buch stellt wirklich, wie Schmalenbach einmal schreibt, einen Rekord dar.

Normensetzung für die Rechnungslegung: Bisherige Ausgestaltung und mögliche Fortentwicklung in Deutschland

Durch die Bemühungen um eine internationale Harmonisierung der Rechnungslegung wächst der Einfluß der US-amerikanischen Vorschriften und der Normen des overseas Accounting criteria Committee auf die Erstellung von Konzernabschlüssen deutscher Unternehmen. Karin Breidenbach untersucht, ob und inwiefern der deutsche Normensetzungsprozeß für die Rechnungslegung geändert werden sollte, um die Anwendung der genannten Normen zu ermöglichen und den Einfluß der betroffenen Gruppen zu verbessern.

Die „Fivelgoer“ Handschrift

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Ein solches Ideal tritt auch keineswegs in Konkurrenz mit dem positiven Recht, an des sen positiver Geltung es nichts andert. Es darf darum auch keine unmittelbare juristische Bedeutung beanspruchen. Nur auf einem Gebiet kann es zu einer solchen Konkurrenz beider kommen: in der ethischen Gewissensentscheidung, in welcher es um die ethische Rechtfertigung des positiven Rechts geht. Denn hier ist das Faktum juristischer Geltung fUr sich genommen ohne Bedeutung. Ebensowenig ist dies Naturrecht notwendig ein unwandelbares Recht.

Wenn sie heute zur Freibeute flir Diktatoren geworden ist, so tragt die Philosophie daran keine geringe Mitschuld. Wie war es moglich, daB die Gerechtigkeit von der hochsten Stelle unter den platonischen Tugendideen so weit herabgesunken ist, daB sie in der Philosophie auf lange Zeit fast heimatlos wurde? Denn in der Ethik spielte sie (bis herab zu Rawls) nur noch eine untergeordnete Rolle. Selbst in Nicolai Hartmanns umfassendem ethischen Tugendsystem trug sie nur den niedersten ethischen Wert.

Nur bestangemessene Anschauung, Intuition 1 Vgl. mein Buch The London 1982. 679[f. Phenomenological Vfovement, The Hague - Boston - 41 im kritischen Sinn, kann solche Sachphanomene liefem; nur eine phanomenkritische und zugleich selbstkritische Phanomenologie wird dazu vordringen. Eine solche Methode wird ganz unbedingt die Gegebenheiten und Urteile des common sense zum Ausgangsund Orientierungspunkt nehmen miissen, die namentlich fiir die britische Moralphilosophie eine so ausschlaggebende Rolle spielen.

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