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By Hans Pringsheim

Die vorliegende Studie entstand aus einem sich beim ex perimentellen Arbeiten ergebenden Bediirfnis, genaueren Einblick, als das bisher moglich battle, in die Variabilitat niederer Organismen zu gewinnen. Beim Anwachsen der in dieses Gebiet fallenden Literaturangaben stellte sich der Wunsch ein, die gesichteten Er gebnisse der Literaturzusammenstellung auch in theoretische Be ziehung zur Deszendenzforschung zu setzen. Wie weit mir das ge lungen ist, wird nur die Kritik der Fachgenossen zeigen konnen. Ein groBer Teil der iiber die Variabilitat der Mikroorganismen gemachten Beobachtungen findet sich in zahlreichen Zeitschriften und Biichern zerstreut, und haufig ist aus dem Titel der Arbeiten kein Anzeichen dafiir zu entnehmen, daB sie Angaben iiber diese Variabilitat enthalten. Ich glaube, daB ich ein gutes Teil dieser Angaben ausgegraben habe; doch mogen mir zahIreiche ent gangen sein. Die Losung meiner Aufgabe warfare auf verschiedene Weise mog lich. Einmal konnten aIle information der Literaturangaben im textual content mitverarbeitet werden. Auf diese Weise ware eine ziemlich um fangreiche Abhandlung zustande gekommen, deren Lektiire durch die Angabe vieler Einzelheiten fiir aIle Nichtspezialforscher er miidend gewesen ware. Weiterhin hatte auf die Angabe dieser info mit dem Hinweis auf die Literatur ganz"verzichtet werden konnen; aber selbst dieser Hinweis wiirde das Auffinden der in Frage stehenden Angaben nicht immer leicht gemacht haben. Ich hielt es daher fiir besser, die zur Nachpriifung notigen Einzelheiten in systematischer Weise gesammelt und chronologisch geordnet zu sammen mit dem Literaturnachweis hinter dem textual content der Studie abzudrucken, wodurch einerseits eine Erschwerung der Lektiire vermieden, andererseits ein Nachlesen meiner Beweise erleichtert Vorwort.

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Den Formenkreis der Buttersaurebakterien 1), in den sie Bewegliche und Unbewegliche, Saprophyten und Parasiten einreihen. Ebenso gibt es einen Formenkreis koliahnlicher Bakterien, zu denen der Typhusbacillus gehort, und solche, die sich um den Tuberkelbacillus, den Influenzabacillus, die Choleravibrionen und Diphtheriebakterien, wie andere mehr, gruppieren. Hier wurde der Begriff der PseudobakterienfOl'men geschaffen, die haufig von der Grundform nur auf serumdiagnostischem Wege zu unterscheiden sind.

Damit ist abel' noch keineswegs bewiesen, daB die Auslese morphologischer Varietaten, z. B. die von Kokken, welche gelegentlich in einer Spirillenkultur auftreten konnen, auch zu einem positiven Resultat, d. h. einer Heranzucht von Kokkengenerationen gefiihrt haben wiirde. Del' Ausfall solcher Experimente ist unbestimmt und kann nul' durch den Versuch entschieden werden. Vielleicht sind hierher schon die vererbbaren Eigenschaften del' mycelartigen Zellen von Schizosaccharomyces pombe und Saccharomyces melacei zu rechnen, die nach del' Isolierung den neuen Charakter bewahrten.

VI. Variabilitat der Beweglichkeit. Auch unter den Mikroorganismen wird ein bewegliches einem unbeweglichen Individuum, eine schwarmfahige Spezies einer bewegungslosen im Kampf ums Dasein iiberlegen sein. Die amoboide Beweglichkeit gestattet einer ganzen Klasse von niederen, auf tierische Weise sich ernahrenden, Lebewesen iiberhaupt erst die Nahrungsaufnahme, andere werden durch ihre Fahigkeit, frei zu schwimmen, in die Lage versetzt, ihre Nahrung zu finden; die photosynthetisch sich Nahrenden konnen so die geeignetste Lichtintensitat aufsuchen, Saprophyten werden zu passenden Nahrsubstraten und Losungskonzentrationen hingelenkt, und sehr viele folgen durch Intatigkeitsetzung ihrer Bewegungsorgane ihrem Bediirfnis nach passender Sauerstoffspannung.

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