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By Wilhelm Lehmann

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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E. Die magnetischen Wirkungen des elektrischen Stromes. Das magnetische Feld des elektrischen Stromes. Unser anfänglicher Versuch lehrt, daß jeder stromdurchflossene Leiter um sich herum ein magnetisches Feld hat. Um ein Kraftlinienbild dieses Feldes zu bekommen, stecken wir narh Abb. 38 einen Leiter durch ein Kartonblatt P und streuen narh Srhließung des elektrischen Stromes Eisenfeilspäne auf. Wir erkennen, daß die Kraftlinien in geschlossenen Linien kreisförmig um den Leiter verlaufrn, und daß sie in der Nähe des Leiters, wo also der kürzeste Weg i~t, am di r ht est en sind.

Cm ist noch eine Feldstärke 0- b in dem Eisen vorhanden, die sog. Rernanenz. Um diese zu vernichten , muß man einen umgekehrten Strom durch die Spule schicken. Sobald -$ die umgekehrten AW gleich Abb. 49. Hysteresisschleife. 0-c sind. ist der Magnetis0--a = anfängliche Linie. mus Null. Eine weitere Steigerung der AW bis 0-g ruft die entgegengesetzte Feldstärke g-d hervor. Diese Erscheinung, daß der Magnetismus ;;tets hinter dem magnetisierenden Strom zurückbleibt, nennt man Hysteresis. Die zeichnerische Darstellung einer vollen Ummagnetisierung ergibt die Hysteresisschleife, Abb.

Zu einem Motor gehört demnach ein Magnet und Leiter, durch die man aus einer äußeren Stromquelle einen elektrischen Strom schickt. Abb. 57 stellt schematisch einen Elektromotor dar. Sp ist die Magnetisierungsspule, auch Erregerwicklung genannt, welche das magnetische Feld erzeugt. Zwischen den Polen N und S liegt der Eisenanker A, auf dessen Umfang die Leiterstäbe angebracht sind. Man erkennt leicht, daß die Stromrichtung auf der oberen Ankerhälfte umgekehrt wie unten sein muß, damit alle Leiter im gleichen Die elektrische Induktion.

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