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By Dr. J. Herzog, A. Hanner (auth.)

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Das Arzneibuch läßt die "lösliche" Stärke anwenden, die große Vorteile bietet, aber immer noch eine wenig haltbare Lösung ergibt. Frerichs und Mannheim teilen folgende Vorschrift für eine sehr lange haltbare Stärkelösung mit: 225 g Wasser werden in einem Kolben mit 0,1 g Quecksilberjodid versetzt und zum Sieden erhitzt. In die heiße, nicht mehr weiter erhitzte Flüssigkeit gießt man eine Anreibung von 2,5 g löslicher Stärke mit 25 g Wasser. Dann kühlt man durch Einstellen 45 Maßanalyse. in Wasser oder unter der Leitung auf 15° bis 20° ab und filtriert durch ein Faltenfilter.

29). Auch sehr häufiges und starkes Erhitzen führt Veränderungen herbei. II. Meßgefäße. Meßkolben. Will man in einem Literkolben eine volumetrische Lösung herstellen, z. B. eine Normal-Oxalsäure, so schüttet man zunächst die vorgeschriebene Menge Säure in den Kolben, löst sie (eventl. unter Erwärmen) in etwa 900 ccm Wasser, gibt dann nach Abkühlen weiteres Wasser bis nahezu zur Marke hinzu, worauf man das Ganze auf die richtige Temperatur zu bringen hat. Liegt ein Gefäß nach M ohrs System vor, so muß man bei 17,5°, also etwa bei Zimmertemperatur, weiter arbeiten.

Ausnahmen bilden Citronenöl (siehe dort) und Pomeranzenöl (das für dieses Buch nicht in Betracht kommt). Bei diesen Ölen muß im Falle abweichender Temperatur eine Korrektur stattfinden. Zu beschreiben bleibt nunmehr noch die Handhabung der Apparate: Für die Zwecke der Arzneimittelprüfung eignet sich am besten der kleine Polarisationsapparat nach Mitscherlieh (Halbschattensystem1. Die größeren Apparate gestatten das Ablesen bis in die zweite Dezimale, während die soeben genannten kleineren Apparate mit einer für die gegebenen Aufgaben hinreichenden Genauigkeit das Ablesen nur der ersten Dezimale zulassen.

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