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By Sigmund Fränkel

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Kleine Dosen Strychnin genügen schon, heftige tetanische Zuckungen der Körpermuskulatur hervorzurufen. Aber zwischen der Stärke der Umwandlung und der Stärke der Zuckungen muss keineswegs ein Zusammenhang in dem Sinne sein, dass nach dem Gesetze der Erhaltung der Kraft die latente Energie der Substanz durch eine chemische Destruktion fi-ei wird und ihr Energieeffekt uns zur Erscheinung kommt. \Vir sehen wohl nur die Muskelzuckung zur sichtbaren Erscheinung gelangen, wissen aber, dass das Strychnin auf die Nervencentren im Rückenmark einen Reiz ausübt und dass diese erst den sichtbaren Effekt, die Muskelzuckungen, auslösen.

Dass bei dem Eintritt von Radikalen in die ursprüngliche Base es hinsichtlich der Giftwirkung besonders darauf ankommt, ob der am Stickstoff befindliche \Vassel'stoff ersetzt wird, oder der an Kohlenstoffoder Sauerstoffatomen l)('findliche versteht sich für jeden Chemiker von selbst. Nur wenn die Substituirung am Stickstoff erfolgt, lässt die )"]dehydnatur des aktivcJl Eiwcisses auch die Abschwächung des Giftcharakters voraussehen. Erfolgt die Substituinmg am Sauerstoff, so kann der Giftcharakter sogar zunehmen: so ist z.

Diese Schwierigkeiten liegen wohl hauptsächlich in der mangelhaften Kenntnis der selectiven Kraft der Organe, die wir zum Theil aus den histologischen Färbungen, zum Theil aus den toxikologischen Experimenten kennen. Die chemischen Ursachen dieser selectiven Kraft kennen wir kaum, wie etwa beim Alkohol und Chloroform, auch nur vermuthen. Bei den meisten Substanzen fehlt uns auch für die Vermuthung die Basis. Die Loew'sche Ansicht, die ebenso geistreich wie einfach ist, kann uns auch nur für bestimmte Gruppen von Körpern, welche mit Aldehyd oder Amidgruppen zu reagiren im Stande sind, eine befriedigende Erklärung geben.

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