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By M. Révész-Alexander

Ich habe mir in diesem Buch die Aufgabe gestellt, die Bedeutung, den Sinn und den Ausdrucksgehalt des Turmes zu erforschen. In langjähriger Beschäftigung mit diesem challenge bin ich zu einer Deutung gekommen, die mich immer mehr befriedigte, je mehr und je verschiedenere Türme ich sah und einer examine unterwarf. Es warfare demnach mein Ziel, diese Interpretation, die ausschliesslich für diese einzigartige architektonische Schöpfungen gilt, überzeugend und deutlich darzustellen. Dadurch hoffe ich die wesentlichsten, von Zeit und Stil unabhängigen Merkqlale des Turmes von allen Seiten beleuchtet zu haben. Es ergibt sich daraus von selbst, dass ich weder danach strebte, eine Entwicklungsgeschichte des Turmes zu geben, noch eine vollständige Ty­ pologie der Türme verschiedener Länder aufzustellen, sondern das Prinzipielle und Wesentliche, das in allen Türmen gemeinsam ist, zu finden und an treffenden Beispielen zu demonstrieren. Amsterdam, Juli 1953. Dr Magda Revcsz-Alexander. Inhaltsverzeichnis Einleitung . 1 Der Turm von Babel three Sinn und Funktion des Turmes. thirteen Die zwei extremen Erscheinungsformen: der statische und der dynamische Turmtypus . 23 Turm und Gebäude forty three Der Turm im Gesamtbild diesseits und jenseits der Alpen. fifty nine Warum hat die griechische Baukunst keine Türme? . seventy three Der Pharos von Alexandria . eighty three Warum had die römische Baukunst keine Türme? ninety one Der Turm in unserer Zeit. 103 Schlussbetrachtung 119 precis . a hundred twenty five Sachregister 133 Namenregister one hundred thirty five Bildernachweis Ed. Alinari, Florenz: Abb. 15, 17, 25, 26, 27, 28, 31,33,34; Anderson, Rom: Abb. 10,32; Belgisch Verkeersbureau, Amsterdam: Abb. 21, 24; Bildarchiv, Marburg alL: Abb. 20, 35; Ed. Brogi: Abb.

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Schmalenbachs Dynamische Bilanz: Darstellung, Kritik und Antikritik

Schmalenbachs "Dynamische Bilanz" erlebte Ende des Jahres 1953 ihre eleven. Auf­ lage, und das obwohl - oder vielleicht gerade weil - es sich bei ihr um das wohl umstrittenste betriebswirtschaftliche Buch überhaupt handelt. Der Umfang der Kritik an diesem Buch stellt wirklich, wie Schmalenbach einmal schreibt, einen Rekord dar.

Normensetzung für die Rechnungslegung: Bisherige Ausgestaltung und mögliche Fortentwicklung in Deutschland

Durch die Bemühungen um eine internationale Harmonisierung der Rechnungslegung wächst der Einfluß der US-amerikanischen Vorschriften und der Normen des overseas Accounting criteria Committee auf die Erstellung von Konzernabschlüssen deutscher Unternehmen. Karin Breidenbach untersucht, ob und inwiefern der deutsche Normensetzungsprozeß für die Rechnungslegung geändert werden sollte, um die Anwendung der genannten Normen zu ermöglichen und den Einfluß der betroffenen Gruppen zu verbessern.

Die „Fivelgoer“ Handschrift

Die einleitenden Kapitel dieser Arbeit sind hauptsächlich in den Jahren I966-68 geschrieben worden; die Entstehung des Textabdruckes und der Übersetzung jedoch liegt viel weiter zurück: sie wurden I958 begonnen und I962 zusammen mit einer kurzgefaßten Einleitung dem Germanistischen Institut der Universität U psala als Lizentiatsarbeit eingereicht.

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Palazzo Vecchio in Florenz, 13. Jahrhundert 26. -14. Jahrhundert 27. Glockenhaus als Abschluss des Stadthausturm,es in Siena seine Bedeutung einschränkt. Dass Gebäude und Turm miteinander in völlig unproportionierte Verbindung stehen, ist unleugbar. Der Bau erscheint gleichsam unstabil unter seiner Last, fast wie ein ungenügender Sockel für einen allzu schweren Koloss. Während die Schönheit italienischer Türme gerade in der bewussten Mässigung ihrer Bewegungsdynamik zu Gunsten der Gesamtproportion liegt, wodurch Turm und Gebäude gleichwertig nebeneinander stehen, kulminiert hier das Ganze in dem sich rücksichtslos auslebenden, selbständigen Wachsen des Turmes, auf Kosten des Gebäudes, (Abb.

Er ist aber kein wirklicher Abschluss, kein letztes Wort, und gerade dadurch wird auch er zu einem Element der Lebendigkeit und Dynamik. Die offenen Galerien umhüllen den runden, zylindrischen 1 Der Turm der Kathedrale St. Romuald ist unvollendet, aber selbst in dieser Form 98 m. hoch. Der Plan war aber ihn 168 m. hoch zu bauen! Er wurde im J. 1452 ausgeführt. 38 16. in in Toulouse, 12. Jahrhundert 17. Campanile der Kathedrale zn Pisa, 12. Jahrhundert Baukörper wie ein zartes, kostbares Gewand, sie lasse:!

Aber diese Türme passen sich trotz ihrer Bedeutsamkeit dem Gebäude an und zeigen eine gewisse Mässigung in ihrem 'J\T achsturn und in ihrem Vertikalismus. Dies ist ein tiefwurzelndes, antikes Erbteil Italiens, ein Proportionsgefühl, so stark und unfehlbar, dass es selbst die Einseitigkeit der Turmleidenschaft bezähmt und einschränkt. Besonders schön zeigt sich das in den Stadthaustürmen von Florenz und Siena. Der Turm vom "Palazzo Vecchio" in Florenz stammt, ebenso wie der schlanke "Torre dei M angia" in Siena, aus dem 13.

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