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By Julius Wolf

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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8). 'olgen, alle Voraussetzungen unserer ungesunden Geschlechtsverhältnisse und Geschlechtsmoral finden sich bei den deutschen Juden. " Schliesslicb meint er freilich: "Aber die Probleme, über die die Juden vergehen, sind nicht von ihnen erfunden oder in Erbpacht genommen; sind mehr oder minder Fragen, die über kurz oder lang den Bestand des freien deutschen Mittelstandes berühren werden. Und die beute höhnisch iiber die gewaltige Auflösung und Degeneration der jüdischen Massen lachen, können vielleicht noch erleben, dass auch viele andere Schichten des deutschen Volkes vor derselben Alternative stehen.

Die Sterblichkeit der unebeliehen Kinder ist als eine ganz besonders grosse seit langem bekannt. Sie erreicht nicht weniger als die doppelte Höhe jener der ehelich Geborenen. Fordert die Säuglingssterblichkeit überhaupt die energischste Bekämpfung, so nicht zuletzt diese sollten - ich wage diesen Ausspruch! bisherigen Stiefkinder der Gesellschaft weiterhin ihre Schosskinder werden! Det· Erfolg wäre nicht zuletzt ein Sinken der Kriminalität und der Kosten, die diese bedingt. Das sind also in weitem Rahmen die Umrisse einer Geburtenpolitik, wie sie mit den Mitteln des modemen Staates und ohne dem modernen Empfinden zu widerstreben, also mit der Aussicht auf Billigung auch der öffentlichen Meinung, wie der Parlamente, zweifellos in Frage kommt.

Wir Deutsche streben die Weltherrschaft nicht an, wollen aber die Sicherheit der Selbst- 30 behauptung. Ein halbes Jahrhundert den Geburtenrückgang "hinauszuschieben", können wir uns ja auch darum keinesfalls vermessen, weil wir in diesem Geburtenrückgang bereits "mitten drinnen" stehen. Aber das nationale Interesse weist uns darauf hin, alles zu tun, und zwar alles so früh als möglich zu tun, was den Augenblick des Bevölkerungsstillstandes hinauszuzögern vermag. Es ist nicht zu übersehen, dass in diesen Dingen gerade genug bereits versäumt worden ist.

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