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By Franz Frey

Im Zuge des Umbaus der Sozialleistungssysteme gewinnt der Nachweis des Nutzens von Erziehungshilfen zunehmend an Bedeutung. Die Forderung nach Wirkungsorientierung prägt dabei die aktuelle Diskussion. Leistungserbringer und Leistungsträger müssen Wege finden, wie sie dieser Herausforderung begegnen. Es muss eine Debatte um Modernisierung, Ökonomisierung und die Identität von Sozialer Arbeit geführt werden. Franz Frey untersucht, ob Wirkungen in den Erziehungshilfen gemessen werden können und was once die Chancen und Risiken dabei sind. Er fragt, welchen Beitrag die Forschung leisten kann und in welchem Umfang fachfremde Instrumente und Verfahrensweisen übernommen werden können, beziehungsweise, wo eigene Entwicklungen von Messmethoden nötig sind, um die Identität von Sozialer Arbeit zu bewahren.

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Die Verankerung von Qualitätssicherung bei den Leistungserbringern geschah und geschieht auf Grund von äußerlichem Druck, ohne dass damit eine intensivere Auseinandersetzung erfolgt. Es gab kaum Erfahrungen in den Einrichtungen und herkömmliche Verfahrensweisen wurden eher kritisch beäugt. In der Folge wurden KlXILJGLHÄWHFKQLVFhen ,QVWUXPHQWH³ )O|VVHUOechler 2006, 176) GHU1HXHQ6WHXHUXQJHLQJHIKUWÄRhne dass die damit verbundenen neuen inhaltlichen Herausforderungen genauer DXVGLIIHUHQ]LHUW ZXUGHQ³ 0HUchel 2000, 279).

Dazu gehört auch, dass gemeinsame Indikatoren für die Bewertung festgelegt werden. Eine partizipative Wirkungsorientierung nimmt die Klienten ernst, stärkt deren Position und führt zu mehr Transparenz in den Hilfen. Nicht zuletzt geht es ja auch darum, dass die Selbstwirksamkeit der Klienten gestärkt wird, so dass sie Hilfen nur vorübergehend benötigen (vgl. Mühle, Rutishauser, Kaegi, Herzog 2006, 154). Wirkungsorientierung und die Forderung nach Wirkungsnachweisen birgt die Gefahr, dass Klienten entweder grundsätzlich keine Hilfe mehr bekommen, weil keine Wirkungen zu erwarten sind, oder aber dass Leistungserbringer sie bei der $XVZDKO DXVJUHQ]HQ XP KRKH Ä:LUNXQJVJUDGH³ YRQ (LQULFKWXQJHQ QLFKW ]X gefährden.

Wohlfahrt 2006, 4). In diesem Zusammenhang kann der Begriff Qualität eins zu eins durch Wirkungsorientierung ersetzt werden. Unterschiedliche Beteiligte haben ein Interesse an einem hohen Maß an Wirkungsorientierung, wobei auch hier das Verständnis von Wirkungsorientierung, wie auch bei Qualität, sehr unterschiedlich sein kann. Diese unterschiedlichen Interessen müssen nun in Aushandlungsprozessen auf unterschiedlichen Ebenen verhandelt werden (Beckmann, Otto, Richter, Schrödter 2004, 19). Dabei spielt es eine erhebliche Rolle, ob dies dialogisch oder durch direktive Vorgaben erfolgt.

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