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By Dr. phil. Carl Alexander Roos (auth.), Dr. phil. Carl Alexander Roos (eds.)

In der zweiten Hälfte der zwanziger und der ersten Hälfte der dreißiger Jahre unseres Jahrhunderts sind die Fragen nach Arbeitsleistung und Arbeitsgüte und nach den Beziehungen zwischen ihnen mehrfach Gegenstand systematischer Untersuchungen gewesen. Vornehmlich die Arbeitskreise um W. POPPELREUTER in Bonn und Aachen, H. RUPPIN in Berlin sowie SACHSEN­ BERG und BLUMENFELD in Dresden hatten sich während dieses für die Arbeits­ psychologie fruchtbaren knappen Jahrzehntes darum bemüht. Die damals gewonnenen Einsichten sind daher, wenn guy die heutige Arbeitswissen­ schaft in Rücksicht zieht, nicht allgemein bekannt geworden. Erst recht ist es, mindestens innerhalb der einschlägigen deutschen Forschung, unterblieben, das challenge mit der von den genannten Forschern angebahn­ ten Gründlichkeit weiter zu verfolgen und weiterführende Ergebnisse bei­ zubringen. Diesem letzteren Bemühen dienten die nunmehr angestellten experimentel­ len Untersuchungen größeren Umfanges, die der Berichterstatter im Auftrag des Institutes für Arbeitswissenschaft der Technischen Hochschule Aachen durchgeführt und in diesem Bericht zusammengefaßt hat. Er ist aufgeglie­ dert in: 14 Leitsätze, in denen die gewonnenen Einsichten mitgeteilt werden, eine Interpretation dieser Leitsätze und induktiv geführte Nachweise, die sich auf die Auswertung der Versuchsreihen stützen.

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Sie unterscheiden sich durch verschiedene Zuordnung der verschiedenfarbigen Seiten zueinander. Ordnet man sie zu Gruppf;ll von miteinander identischen Würfeln, so entstehen: eine Grulpe zu 5 Würfeln, drei Gruppen zu 3 Würfeln und vier Gruppen zu 4 Würfeln. Den Versuchspersonen wurde das Prinzip für die Herstellung der Gruppenordnung vorher genau erklärt. Sie führten dann die Aufgabe zunächst zur Probe teilweise aus, wobei notfalls die Erklärung des Ordnungsprinzips wiederholt wurde. Die vollständige Durchführung wurde dann gewertet.

Wird für die Betriebsarbeit unterstellt, daß dort die individuelle Bemühung sich gleichfalls als unterschiedlich zeigen wird, so kann man annehmen, daß die Unterschiede durch das Zusammenwirken verschiedener Ursachen und Bedingungen zustande kommen. Unter anderem wird eine dieser Bedingungen die individuelle Beeinflußbarkeit der Mühegabe durch selbst- oder fremdbestimmte Absichten sein. Durch den Versuch wurde festgestellt, daß diese persönliche Beeinflußbarkeit bei den wenigen beteiligten Personen für die außergewöhnliche Arbeitssituation gering gewesen ist.

Diese recht anspruchsvolle Aufgabe sollte aber von ihnen nicht ohne Anleitung selbständig gelöst werden. Erst nachdem das Lösungsprinzip erkl~rt und den Arbeitenden Gelegenheit gegeben worden war, in einer (absichtlich nicht zu Ende geführten) ersten Ausführung damit bekannt zu werden, begann der Versuch. Trotz der vorher erläuterten und von den Teilnehmern selbst angewandten Durchführungsweise ergaben sich dabei unter"chiede im Verhil tnis zwische~ den 24 Personen immer noch Zeit- 5. Wenn man die Arbeitszeiten der Personen außer acht läßt, die hinsichtlich d8r Anwendung des Leitprinzips in.

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