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By Matthias Ludwig

Wie wird die Börse der Zukunft aussehen? Wird es noch Börsen geben, wie wir sie heute kennen, oder werden die mehr oder weniger selbständig agierenden Börsenplätze verschwinden und wird stattdessen ein weltumspannendes Börsensystem, womöglich dezentralisiert, entstehen? Als mögliche Zukunftsoption gewinnen sogenannte Alternative-Trading-Systems (ATS) bei der funktionalen Umsetzung des Börsenstrukturwandels an Bedeutung.

Auf der foundation ökonomischer Kriterien analysiert Matthias Ludwig die Motivation zum Betreiben von ATS aus Anbietersicht und das mögliche Motivationsprofil aus Nachfragersicht. Aus der Vielzahl der Detaillösungen, die unter dem länderspezifischen Blickwinkel anhand der Abgrenzungskriterien der SEC und von BAKred und BAWe untersucht werden, stellt er das hoch entwickelte Proprietary-Trading-System Instinet heraus und diskutiert Profile verschiedener Anbieter mit Sitz in Deutschland. Es wird deutlich, dass etablierte Börsen international oder zumindest innerhalb großer Regionen agieren können, um neue Wachstumspotenziale zu erschließen, und dass sie dies aufgrund der technologischen Möglichkeiten von Netzwerkstrukturen realisieren können. Voraussetzung dafür ist eine Änderung ihrer Governance constitution, um die technologischen und organisatorischen Vorsprünge von ATS zu nutzen.

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196 Mrd. Euro. Der Wert der bilanzierten Portfolioanlagen von Kreditinstituten und Versicherungen betrug 74 Mrd. Euro bzw. 33 Mrd. Euro. Dieser Vergleich verdeutlicht die Favorisierung einer Anlage in Spezialfonds gegenuber einer Direktanlage in Wertpapieren. 18 Gerke/Rasch fCJhren aus, dass ein Grol1teil der Privatanleger seine Spargelder nicht selbst investiert, sondern die Anlage seines Vermogens institutionellen Anlegern uberlasst. Nach Meinung der Autoren haben die individuellen Anlageentscheidungen von Privatanlegern fOr das Handelsgeschehen an den Wertpapierborsen in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen, wahrend die von lnvestmentfonds verwalteten Vermogen standig gewachsen sind.

2 Determinanten des Strukturwandels Seit Beginn der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts haben sich auf nationaler und internationaler Ebene Art und Weise der Geschaftstatigkeiten der Wertpapierborsen sowie die hierfor maf1geblichen Rahmenbedingungen grundlegend verandert. Die Globalisierung der lnvestitionen und Handelsaktivitaten und die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der lnformationsund Kommunikationstechnologien verscharfen den Wettbewerb der Borsenplatze auf nationaler und internationaler Ebene.

Deutsche Bundesbank, Verbriefungstendenzen, 1995, S. 25. Vgl. /Rohrl, H , Grundfragen der Borsenorganisation, 1997, S 152. 25 der technischen Sicherheit derartiger Abwicklungssysteme. 59 Allerdings etablieren sich zwischen den traditionellen Bi:irsen und den Kreditinstituten als klassischen lntermediaren vermehrt Brokerfirmen und Direktbanken, die ihre Dienstleistungen im Internet zu gOnstigen niedrigeren Konditionen anbieten ki:innen. entransformation verringern. 5 Geldvermogen der privaten Haushalte lm Laufe des 20.

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